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Warenkunde und Industrielehre. Zum Gebrauch an höheren Lehranstalten und zur Selbsteinführung in die wichtigsten Industrien und ihre Erzeugnissse; 2. Teil: Nahrungs- und Genussmittel.
Warenkunde und Industrielehre. Zum Gebrauch an höheren Lehranstalten und zur Selbsteinführung in die wichtigsten Industrien und ihre Erzeugnissse; 2. Teil: Nahrungs- und Genussmittel.
| Bestellnummer | 169845 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Rüst, Ernst |
| Titel | Warenkunde und Industrielehre. Zum Gebrauch an höheren Lehranstalten und zur Selbsteinführung in die wichtigsten Industrien und ihre Erzeugnissse; 2. Teil: Nahrungs- und Genussmittel. |
| Untertitel | - |
| Auflage | Erneuert und ergänzt durch Max Schoch. 8. - 12. Tausend |
| Erscheinungsjahr | 1955 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Zürich: Rascher |
| Seiten | VIII, 147 Seiten |
| Format | 24,5 cm, Leinen |
| Gewicht (Gramm) | 600 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Das Buch der beiden Schweizer Hochschullehrer (Ernst Rüst) und Fachlehrer (Max Schoch) bietet eine systematische, chemisch-technische Einführung in die damalige Erzeugung, Verarbeitung und Qualitätsprüfung von Nahrungs- und Genussmitteln. Es beschreibt die industriellen Großprozesse zur Gewinnung von Zucker, die Verarbeitung von Getreide, die Fermentation von Tabak, Alkohol und Kaffee sowie - für die MG besonders entscheidend - die Raffination, Härtung und Gewinnung von pflanzlichen und tierischen Ölen und Fetten (Margarinetechnik, Ölmühlen). Dabei ging es dem Autor und seinem Nachbesserer um die Verknüpfung von kaufmännischem Warenwissen mit der zugrundeliegenden chemischen Industrielehre. Es sollte verständlich werden, wie Rohstoffe industriell verändert werden, um damit Qualität und Marktwert zu bestimmen. Das Buch ist ein Unikat in unserem Bibliotheksfragment. Nach dem Sortieren von metallurgischen, thermophysikalischen, petrochemischen u. a. Spezialitäten ist dieses Buch ein Stolperstein. Auf den ersten Blick! Der zweite sorgt für Klärung: eine beachtliche Erlösquelle des MG-Konzerns war die Lurgi-Fetttechnologie: neben der Kohle und dem Erdöl war die Lurgi seit den 1920er-Jahren einer der weltweiten Marktführer im Bau von Großanlagen zur Gewinnung und Raffination von Speiseölen und Speisefetten. Lurgi konstruierte weltweit Ölmühlen, Desodorierungsanlagen für Speiseöle und Anlagen zur Fetthärtung (wichtig für die Margarineproduktion).Nach dem Zweiten Weltkrieg war die globale Nahrungsmittelversorgung - insbesondere die Versorgung mit Fetten und Proteinen - ein zentrales politisches und wirtschaftliches Thema. Die MG musste ihre kaufmännischen Abteilungen im Rohstoffhandel und die Ingenieure bei Lurgi darauf einstellen, welche verfahrenstechnischen Standards und Qualitäten (Warenkunde) auf dem internationalen Markt im Umbruch der Nachkriegszeit galten. Ein Schweizer Standardwerk von 1949 bot hierfür eine verlässliche Datenbasis über den aktuellen Stand der dortigen Lebensmittelindustrien. |
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