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Vereinigung Deutscher Metallhütten- und Metallwerke. Berichtsband zum 3. Internationalen VDM-Symposium Solartechnik, Frankfurt am Main, 25. und 26. November 1980.
Vereinigung Deutscher Metallhütten- und Metallwerke. Berichtsband zum 3. Internationalen VDM-Symposium Solartechnik, Frankfurt am Main, 25. und 26. November 1980.
| Bestellnummer | 169672 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | VDM, Fachbereich Solartechnik (Hg.), |
| Titel | Vereinigung Deutscher Metallhütten- und Metallwerke. Berichtsband zum 3. Internationalen VDM-Symposium Solartechnik, Frankfurt am Main, 25. und 26. November 1980. |
| Untertitel | - |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1980 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Frankfurt am Main: VDM Aluminium, |
| Seiten | 230 Seiten; 21 cm |
| Format | Softcover/Paperback |
| Gewicht (Gramm) | 540 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Schnitt leicht braunfleckigDer Berichtsband dokumentiert den Stand der deutschen und internationalen Solartechnik im Jahr 1980 – eine Phase, in der die Solarthermie, die Materialentwicklung für Absorber, Speicher und Kollektoren sowie die metallurgischen Aspekte der Systemtechnik im Vordergrund standen. Die Beiträge zeigen, wie stark die Solartechnik damals noch als Werkstoff- und Anlagenfrage verstanden wurde und wie die Metallindustrie versuchte, sich als technologischer Träger dieser neuen Energieform zu positionieren. Der geschichtliche Hintergrund: nach den beiden Ölkrisen (1973 und 1979) suchte die westdeutsche Industrie intensiv nach Wegen, sich von fossilen Energieimporten unabhängiger zu machen. Die Nichteisen-Metallindustrie (insbesondere die Aluminium- und Kupferhersteller, organisiert im VDM) sah in der Solarthermie einen völlig neuen, zukunftsträchtigen Absatzmarkt für ihre Werkstoffe. Das Symposium im November 1980 beleuchtete den Übergang von der rein universitären Forschung hin zur industriellen Praxis: Fokus auf Solarthermie (Kollektorenbau): 1980 stand die Photovoltaik (Stromerzeugung) kommerziell noch ganz am Anfang. Der Schwerpunkt dieses Bandes lag auf der thermischen Solarenergie. Aluminium und Kupfer waren die Schlüsselmaterialien für die Herstellung hocheffizienter Absorberplatten und Kollektorgehäuse.Systemtechnik und Wirtschaftlichkeit: Die Beiträge diskutierten die Integration von Solarkollektoren in die bestehende Haus- und Heizungstechnik (z.B. zur Brauchwassererwärmung und Schwimmbadbeheizung) sowie Fragen der Haltbarkeit und Korrosionsbeständigkeit der Metalle.Prominente Beiträge aus der Systemforschung. Darüber hinaus enthält der Band enthält unter anderem wichtige, systemanalytische Arbeiten bekannter Vordenker der deutschen Energiewende. So veröffentlichte der renommierte Umwelt- und Systemwissenschaftler Prof. Dr. Hartmut Bossel darin seinen wegweisenden Beitrag „Neue Gesichtspunkte bei der Energienutzung“. Das Buch dokumentiert mit alledem eine Ära, in der die deutsche Metallindustrie versuchte, sich als technologischer Schrittmacher für regenerative Energiesysteme zu positionieren. Die Vereinigung Deutscher Metallhütten- und Metallwerke (VDM) war der große Branchenverband der deutschen Metallindustrie.Der Fachbereich Solartechnik entstand Ende der 1970er Jahre als Reaktion auf die Energiekrisen und die wachsende Bedeutung alternativer Energieformen. Für die Metallgesellschaft war dieser Band ein strategisches Dokument:Solartechnik war 1980 noch kein Massenmarkt, aber ein technologisches Zukunftsfeld. Die metallurgischen Aspekte – Absorber, Beschichtungen, Speicher, Systemkomponenten – lagen exakt im Kompetenzbereich des Konzerns. Der Berichtsband bot eine Übersicht über die technischen Trends und die Rolle der Metallindustrie in der frühen Solarenergie. |
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