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The Production of High Purity Iron by Direct Reduction from Ore. Including Low-Grade, Impure, or Physically Imperfect Iron Oxide-Bearing Materials
The Production of High Purity Iron by Direct Reduction from Ore. Including Low-Grade, Impure, or Physically Imperfect Iron Oxide-Bearing Materials
| Bestellnummer | 169764 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | (Duffield, F. Lindley / Duffield Iron Corporation) |
| Titel | The Production of High Purity Iron by Direct Reduction from Ore. Including Low-Grade, Impure, or Physically Imperfect Iron Oxide-Bearing Materials |
| Untertitel | - |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1937 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | London, The Duffield Iron Corporation Limited |
| Seiten | 38 Seiten, 8 ungezählte Bilder auf Tafeln, zum Aufklappen "Flow Sheet of Direct Iron Production from Oxfordshire Ore |
| Format | Halbleinen |
| Gewicht (Gramm) | 540 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Wir haben es hier mit einer hochbrisanten, extrem seltenen Original-Druckschrift der britischen Vorkriegs-Industrie aus dem Jahr 1937 zu tun. Die Duffield Iron Corporation Ltd. wurde 1928 von dem Erfinder F. Lindley Duffield in London gegründet. Seine bahnbrechende Erfindung versprach, das teure, herkömmliche Hochofenverfahren komplett überflüssig zu machen. Er behauptete, Stahl mithilfe einer völlig neuen Direktreduktions-Methode unmittelbar aus billigen, minderwertigen Erzen (Low-Grade Ore) für die Hälfte der damaligen Weltmarktpreise herstellen zu können! Das Unternehmen baute dazu ab 1929 eine legendäre Versuchsanlage in Adderbury (Oxfordshire). Seltene, firmeneigene Publikation / Monografie. Mit detaillierten verfahrenstechnischen Beschreibungen, Flussdiagrammen zur Lindley-Duffield-Direktreduktion sowie chemisch-analytischen Reinheitstabellen für die Verarbeitung von minderwertigen Eisenerzen. Die Schrift ist ein industriegeschichtliches Dokument allerersten Ranges. Sie dokumentiert die Versuche der Duffield Iron Corporation, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs das revolutionäre, patentierte Direktreduktionsverfahren von Duffield kommerziell am Weltmarkt zu etablieren. Für die Metallgesellschaft (MG) und ihre im Ofen- und Hüttenanlagenbau tätige Tochter Lurgi war diese Londoner Publikation im Jahr 1937 von höchster, geradezu strategischer Spionage- und Forschungsrelevanz: Die Lurgi entwickelte in den 1930er Jahren eigene, konkurrierende Verfahren zur Erzvorbereitung und Reduktion (wie Drehrohröfen). Die Chefmetallurgen der MG in Frankfurt am Main beschafften sich diese Duffield-Schrift direkt nach dem Erscheinen in London, um die patentierten chemischen Abläufe und die Wirtschaftlichkeitsrechnungen der britischen Konkurrenz im eigenen Labor akribisch zu überprüfen und für die eigene Patentstrategie auszuwerten. |
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