The petroleum/ petrochemical industry and the ecological challenge
Untertitel
(= AIChE symposium series, number 135, volume 69).
Auflage
-
Erscheinungsjahr
1973
Ort, Verlag/ Hersteller
New York: American Institute of Chemical Engineers.
Seiten
ix, 209 Seiten, mit zahlreichen verfahrenstechnischen Tabellen, Flussdiagrammen zur Emissionskontrolle, Schaubildern und Wirtschaftlichkeitsanalysen.
Format
27,5 cm, Halbleineneinband
Gewicht (Gramm)
900
Sprache
Englisch
Zustand
gebraucht; gut
Beschreibung
Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Dieser im Jahr 1973 auf dem 74. National Meeting des AIChE in New Orleans vorgestellte Band dokumentiert den Epochenwechsel der chemischen Industrie. Unter dem Druck neuer US-Umweltgesetze (wie dem Clean Air Act) mussten Raffinerien und petrochemische Anlagen erstmals ökologische Faktoren wie Abwasserreinigung, Ölunfall-Beseitigung (Oil Spills) und die Reduzierung von Luftschadstoffen systematisch in ihre Kernprozesse integrieren. Für die Metallgesellschaft (MG) und ihre international führende Anlagentochter Lurgi war dieser US-Symposiumsband von überragender strategischer Bedeutung. Die Lurgi war in den 1970er Jahren weltweit stark im Bau von Mineralöl-Raffinerien, Gasreinigungsanlagen und petrochemischen Syntheseanlagen aktiv. Cummings' Sammelband lieferte den Lurgi-Verfahrenstechnikern brandaktuelle US-Emissionsdaten und technologische Lösungsansätze (wie integrierte Prozessänderungen statt nachträglicher Filter). Dadurch konnte die MG-Gruppe ihre eigenen Industrieanlagen technologisch so modifizieren, dass sie den strengen amerikanischen Umweltstandards entsprachen, was für das nordamerikanische Exportgeschäft der Lurgi überlebenswichtig war.
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