The Metallurgy of Titanium: Investigation of Electric Melting of Titanium Slags.
Untertitel
Übersetzt vom Joint Publications Research Service (JPRS), hgeg. vom Office of Technical Services (OTS), lizensiert vom U.S. Department of Commerce.
Auflage
-
Erscheinungsjahr
1964
Ort, Verlag/ Hersteller
Washington
Seiten
183 Seiten
Format
-
Gewicht (Gramm)
540
Sprache
Deutsch
Zustand
gebraucht; gut
Beschreibung
Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt.Zunächst: das Buch hat eine bewegte Geschichte. Veröffentlicht 1963 in der UdSSR, 1964 ins Englische übersetzt vom Joint Publications Research Service (JPRS), herausgegeben vom Office of Technical Services (OTS), verteilt vom übergeordneten U.S. Department of Commerce. Eine hochspannende Veröffentlichung, weil sie Wissen des Gegners verfügbar machte. Zudem kam die Wissensaufbereitung von einem ausgewiesenen Experten: Vladimir A. Reznichenko war sowjetischer Metallurge, der in den 1950er und 1960er Jahren am Institut für Metallurgie der Akademie der Wissenschaften der UdSSR tätig war. Sein Forschungsschwerpunkt lag auf der primären Titanmetallurgie, insbesondere auf: der Schmelzmetallurgie von Titanschlacken, elektrischen Schmelzverfahren (Lichtbogen und Induktionsöfen),thermodynamischen Grundlagen der Titanreduktion, der Optimierung von Rohmetallprozessen für die sowjetische Titanindustrie. Reznichenko publizierte regelmäßig in sowjetischen metallurgischen Fachzeitschriften und war an mehreren Forschungsprogrammen beteiligt, deren Auftraggeber die sowjetische Luftfahrt und Rüstungsindustrie war. Die vorliegende ‚Untersuchung des elektrischen Schmelzens von Titanschlacken' war eines seiner Spezialthemen: Der Bericht behandelt die elektrische Schmelzmetallurgie von Titanschlacken, ein Schlüsselthema der frühen Titanproduktion. Dabei geht es vor allem um: - die Zusammensetzung und thermodynamische Eigenschaften von Titanschlacken; - elektrische Lichtbogen oder Induktionsschmelzverfahren; - die Reduktionsmechanismen von TiO? haltigen Schlacken; - Verunreinigungen (Fe, Si, Mg, Ca) und deren Verhalten im Schmelzprozess; - den Einfluss der Schlackenchemie auf Ausbeute und Reinheit; - den Energiebedarf und die Prozessoptimierung; - den Vergleich verschiedener Schmelzaggregate (Elektroofen, Induktionsofen, Lichtbogenofen). Reznichenko gehörte mit seinen Forschungen zu den sowjetischen Metallurgen, die versuchten, die Titanproduktion energieeffizienter und großtechnisch skalierbar zu machen - ein Thema, das in der UdSSR besonders wichtig war, da Titan auch dort als strategischer Werkstoff galt.
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