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Refractories Bibliography. 1928 - 1947, Inclusive.
Refractories Bibliography. 1928 - 1947, Inclusive.
| Bestellnummer | 169797 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | American Iron and Steel Institute (Hg.) and The American Ceramic Society, Inc. (Hg.), |
| Titel | Refractories Bibliography. 1928 - 1947, Inclusive. |
| Untertitel | - |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1950 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Columbus, Ohio: The American Ceramic Society |
| Seiten | 2109 S. |
| Format | Gr.-8°, gebundene Ausgabe |
| Gewicht (Gramm) | 2500 |
| Sprache | Englisch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Ein Kollektiv- und Kooperationswerk, das über mehrere Jahre hinweg von den gemeinsamen Fachausschüssen für feuerfeste Materialien (Refractories) der beiden beteiligten US-Spitzenverbände kompiliert und redigiert wurde. Die beteiligten Institutionen: (1) American Iron and Steel Institute (AISI). Der 1908 gegründete Dachverband der US-amerikanischen Eisen- und Stahlindustrie (Sitz damals in New York). (2) The American Ceramic Society, Inc. (ACerS): Die 1898 gegründete, weltweit führende wissenschaftliche Organisation für Keramik, Glas und feuerfeste Werkstoffe (Sitz in Columbus, Ohio). Das Buch hat den Anspruch, eine lückenlose, weltweit angelegte Fachbibliographie für feuerfeste Materialien (Refractories) für den Zeitraum von 1928 bis 1947 zu bieten. Es enthält Tausende von bibliographischen Einträgen, oft mit kurzen Inhaltsangaben (Abstracts), zu wissenschaftlichen Aufsätzen, Patenten, Büchern und Werksberichten. Dabei geht es vor allem um: Schamotte, Silikasteine, Magnesit, Spezialkeramiken und deren Verhalten bei extremen Temperaturen und chemischen Angriffen in Hochöfen. Das Buch richtete sich an: Hütteningenieure, Ofenbauer, Keramikchemiker und industrielle Forschungsabteilungen der Schwerindustrie. Es versprach die Erschließung des gesamten weltweiten Wissens und aller Patente aus zwei Jahrzehnten (einschließlich der geheimen oder schwer zugänglichen Kriegsforschung des Zweiten Weltkriegs) im Bereich des Hochtemperatur-Ofenbaus. Das Buch erschien 1950, also in der frühen Phase des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Anschaffung durch die MG-Zentrale in Frankfurt war aus folgenden Gründen von herausragendem strategischem Wert. Die Konzerntochter Lurgi baute u.a. Röstöfen für die Metallurgie, Verkokungsanlagen und vor allem auch die Lurgi-Druckvergaser für Kohle. Alle diese Anlagen arbeiteten mit extremen Temperaturen und aggressiven Gasen. Sie mussten innen mit hochkomplexen feuerfesten Steinen ausgekleidet werden. Lurgi brauchte im Jahr 1950 exakt dieses US-Kompendium, um den Anschluss an die internationale (insbesondere amerikanische) Werkstoffentwicklung der Kriegs- und Nachkriegsjahre nicht zu verpassen. Zugleich war mit dem Buch Wissen über die Jahre 1939 - 1945 erreichbar. Da dort der Zeitraum bis 1947 abgearbeitet war, lieferte es den Frankfurter Ingenieuren im Detail die Patente und Forschungsdaten, die in den USA während des Zweiten Weltkriegs unter Geheimhaltung für die alliierte Rüstungsindustrie entwickelt worden waren. Es war für die MG ein unersetzliches Werkzeug zur technologischen Spionage und zum Aufholen des kriegsbedingten Rückstands. Ein seltenes Buch: da es als reines Nachschlagewerk für Institutionen konzipiert war, wurde es in kleiner Auflage gedruckt. Aber das Wissen war gefragt: unser Band (1950) deckt den Zeitraum zwischen 1928 und 1947 ab, ein Nachfolgeband (1959) den Zeitraum zwischen 1947 und 1956, der nächste Band (1970) den Zeitraum zwischen 1957 - 1966). Inzwischen sorgen digitale Datenbanken für die damaligen Informationen auf Papier. |
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