Mikroskopische Beobachtungen von Ausscheidungen in austenitischen und ferritischen Stählen nach dem Kriechversuch.
Untertitel
(= Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen ; Nr. 757)
Auflage
Als Ms. gedr.
Erscheinungsjahr
1959
Ort, Verlag/ Hersteller
Köln ; Opladen : Westdt. Verl.
Seiten
21 S. : mit 22 Abb. ; 4°
Format
kart.
Gewicht (Gramm)
300
Sprache
Deutsch
Zustand
gebraucht; gut
Beschreibung
Ausgesondertes Bibliotheksexemplar. Signaturschild auf dem Rücken. Vortitelblatt und Titelblatt gestempelt, Innen sauber und ohne Anstreichungen. Ex Library with all the usual markings and stamps. Library sign on the spine, with clean text.Die Studie untersucht die strukturellen Veränderungen in Stählen, die durch hohe Temperaturen und langandauernde Belastung (Kriechen) entstehen. Im Mittelpunkt steht die licht- und elektronenmikroskopische Analyse von Ausscheidungsvorgängen (z. B. Karbide oder intermetallische Phasen), die das Langzeitverhalten von Warmarbeitsstählen maßgeblich beeinflussen. Die Arbeit von Schrader und Krisch hat die moderne Werkstoffkunde maßgeblich beeinflusst. Ihre praktische Bedeutung: sie begründete die ingenieurwissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Gefügestabilität bei Hochtemperatur-Anwendungen. Bevor die mikroskopischen Untersuchungen durchgeführt wurden, betrachtete man Stähle oft lediglich als statische Materialien. Schrader und Krisch zeigten, dass sich deren Gefüge während des Betriebs (unter Last und Hitze) massiv veränderten. Damt lernten Ingenieure, daß nicht nur die Anfangsfestigkeit zählt, sondern daß deren Statik sich durch Ausscheidungen (z. B. Karbide) über 10.000 oder 100.000 Stunden verändert. Dies ist u. a. essenziell für den Bau von Kraftwerken und Turbinen.
Kundenrezensionen
Leider sind noch keine Bewertungen vorhanden. Seien Sie der Erste, der das Produkt bewertet.
Sie müssen angemeldet sein um eine Bewertung abgeben zu können. Anmelden