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Mechanical properties of engineering ceramics. Proceedings of a Conference Held at Raleigh, North Carolina, March 9-11, 1960.
Mechanical properties of engineering ceramics. Proceedings of a Conference Held at Raleigh, North Carolina, March 9-11, 1960.
| Bestellnummer | 169936 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Kriegel, W. Wurth (Hg.) and Hayne Palmour III. (Hg.), |
| Titel | Mechanical properties of engineering ceramics. Proceedings of a Conference Held at Raleigh, North Carolina, March 9-11, 1960. |
| Untertitel | - |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1961 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | New York/London: Interscience Publishers (ein Imprint von John Wiley & Sons), |
| Seiten | XV, 646 S. |
| Format | 8° , gebundene Ausgabe |
| Gewicht (Gramm) | 750 |
| Sprache | Englisch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Zunächst die Herausgeber: W. Wurth Kriegel (1907–2003) und Hayne Palmour III (1923–2001). Beide waren Pioniere der modernen Keramikforschung an der North Carolina State University (NCSU). Sie organisierten 1960 eine beachtete Tagung, deren Ergebnisse in diesem Band gesammelt sind. Palmour III war zudem ein weltweit führender Experte für das „Sintern“ – also das Backen von Pulvern zu extrem harten, hitzebeständigen Festkörpern unter hohem Druck. Für die Organisation, Finanzierung und Publikation war das U.S. Army Research Office / Office of Naval Research verantwortlich. Das Interesse des Militärs war zeitgemäß: Hochleistungskeramik war gerade im Kalten Krieg ein nötiges Vorsprungswissen – unverzichtbar für den Bau von Raketendüsen, Hitzeschilden von Raumkapseln und - zivil - die Auskleidung von Kernreaktoren. Bei den gesammelten Beiträgen geht um sogenannte oxidische und nicht-oxidische Hochleistungskeramiken (wie Aluminiumoxid, Siliziumkarbid oder Berylliumoxid). Diese Stoffe haben mit Porzellan nur noch das Brennverfahren gemeinsam. Die Autoren untersuchten die mechanischen Eigenschaften unter Extrembedingungen: Was passiert mit der atomaren Struktur dieser Stoffe bei 1.500 Grad Celsius? Wie verhalten sie sich unter extremem mechanischem Druck, extremer Schockkühlung oder nuklearer Bestrahlung? Keramik altert im Gegensatz zu Metallen nicht durch „Kriechen“ bei Hitze. Sie ist der einzige Werkstoff, der die extremen Bedingungen der modernen Luft- und Raumfahrt sowie - zivil - der Atomindustrie überhaupt aushalten konnte. In Frankfurt war dieses Buch mindestens aus zwei Gründen Pflichtlektüre: Zunächst: Lurgi war weltweit führend in der sogenannten Sintertechnik – allerdings für Erze (um feinen Erzstaub zu harten Pellets für den Hochofen zu backen). Die physikalischen Gesetze des Sinterns, die Palmour III in unserem Buch für Keramik beschrieb (Diffusionsprozesse, Kornwachstum), waren mathematisch exakt dieselben wie für Lurgis Erzpelletieranlagen. Und dann: die Frankfurter Ingenieure nutzten dieses theoretische US-Wissen, um ihre eigenen industriellen Sinteranlagen effizienter zu machen. Nuklear- und Triebwerksbau: Lurgi forschte damals an vorderster Front im Bereich der Kernenergietechnik und der Hochtemperaturchemie. Die im Buch beschriebenen Keramiken waren die potenziellen Werkstoffe für die Brennelemente und Wärmetauscher von morgen. |
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