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Le caoutchouc brut et ses transformations en caoutchouc manufacturé : mélange, matières diverses incorporées au caoutchouc, caoutchouc factice, gutta-percha, manuel pratique du fabricant
Le caoutchouc brut et ses transformations en caoutchouc manufacturé : mélange, matières diverses incorporées au caoutchouc, caoutchouc factice, gutta-percha, manuel pratique du fabricant
| Bestellnummer | 169642 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Pearson, Henry C. und G. Lamy-Torrilhon |
| Titel | Le caoutchouc brut et ses transformations en caoutchouc manufacturé : mélange, matières diverses incorporées au caoutchouc, caoutchouc factice, gutta-percha, manuel pratique du fabricant |
| Untertitel | - |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1902 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Librairie générale scientifique & industrielle H. Desforges |
| Seiten | VIII, 239 Seiten; 25 cm |
| Format | Halbleinen |
| Gewicht (Gramm) | 540 |
| Sprache | Französisch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt.Die Kautschuk-Revolution um 1900: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts explodierte der Bedarf an Kautschuk weltweit rasant – getrieben durch die aufkommende Automobilindustrie (Reifen) und die elektrotechnische Revolution. Die MG war über ihre Metallhandels- und Beteiligungsnetze tief in der Elektrizitätswirtschaft verwurzelt.Das Isolations-Problem: Um Kupferdrähte und Tiefseekabel für den weltweiten Telegrafen- und Stromnetzaufbau sicher zu isolieren, gab es damals nur zwei Naturmaterialien: Kautschuk und Gutta-Percha (ein tropischer Pflanzensaft, den Pearson im Titel explizit nennt). Wer Kabel verkaufte oder Fabriken dafür baute, musste die genaue Chemie und die Verarbeitungsmethoden dieser Isolatoren in- und auswendig kennen.Erforschung von Substituten (Kautschuksurrogate / „caoutchouc factice“): Das Buch widmet sich ausführlich dem „Faktis“ (künstlicher Kautschukersatz aus Ölen). Naturkautschuk war extrem teuer und das Angebot durch das britische und brasilianische Monopol verknappt. Für die MG-Abteilung zur Erforschung von Rohstoff-Alternativen war das Wissen über Faktis-Mischungen eine strategische Notwendigkeit.Das Lurgi-Verfahrenstechnik-Interesse (operative Tochter der MG): die im Buch beschriebenen Maschinen zur Kautschuktransformation (Walzwerke, Mischer, Vulkanisierapparate) waren hochkomplexe verfahrenstechnische Anlagen. Die Konzerntochter Lurgi benötigte diese mechanischen Details, um eigene Maschinen, Filteranlagen oder Auskleidungen für die chemische Industrie zu konzipieren, die gegen aggressive Säuren geschützt werden mussten (Gummierung von Behältern). Fazit: ein unverzichtbares Referenzwerk für die MG-Kabelmetallurgie und die verfahrenstechnische Apparateentwicklung der Lurgi zu Beginn des Kautschuk-Booms. |
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