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Improved Methods for the Production of Titanium Alloy Extrusions.
Improved Methods for the Production of Titanium Alloy Extrusions.
(Art.Nr.: 167995)
| Bestellnummer | 167995 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Levine, Murray H. |
| Titel | Improved Methods for the Production of Titanium Alloy Extrusions. |
| Untertitel | ASD Interim Report 7 - 556 (XXI), 1. April to 15. September 1962. Republic Aviation Corporation. Manufacturing Research. - Basic Industry Branch. Manufacturing Technology Laboratory. - Aeronautical Systems Division (APSC) - Unites States Air Force - Wright-Patterson Air Force Base (Ohio) |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1962 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | - |
| Seiten | 147 Seiten |
| Format | - |
| Gewicht (Gramm) | 540 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Im Inneren keine Nutzungsspuren. Sehr gut erhalten.Das Projektergebnis ist auf dem Titelblatt vermerkt: "The Part IV extrusion effort has been successfully completed in terms of extruding twenty two, twenty foot lengths of nominal .062" × 2.00" × 1.75" tee shapes in 7Al 4Mo, 6Al 4V and 4Al 3Mo 1V titanium alloys. Dimensional variation in cross section thickness from .000" to .003" from front to back end is attributed to the use of alumina coated tungsten steel extrusion dies and a composite pre cut tee orifice glass wool / granular glass ring die pad." - Die knappe Zusammenfassung: Die Forscher haben 22 Stangen, jeweils 20 Fuß lang, in einer T Profil Geometrie erfolgreich extrudiert - und zwar aus drei anspruchsvollen Titanlegierungen: Ti 7Al 4Mo, Ti 6Al 4V (die wichtigste Luftfahrtlegierung überhaupt) und Ti 4Al 3Mo 1V. Das war ein spektakulärer technischer Erfolg, denn T Profile waren geometrisch schwierig, und Titanlegierungen neigten beim Warmextrudieren zu Rissbildung, Texturproblemen, Werkzeugverschleiß und ungleichmäßiger Wanddicke. Dass alle drei Legierungen erfolgreich extrudiert wurden, zeigte: Die Prozessparameter waren industriell tauglich. Zugleich waren die Ergebnisse im Einzelnen bemerkenswert: Die Wanddickenvariation über die gesamte Länge betrug 0.000 bis 0.003 inch, also 0 bis 0,076 mm. Für Titanextrusionen der frühen 1960er Jahre war das bemerkenswert präzise. Die Ursache für diese Präzision lag in der Kombination aus alumina coated tungsten steel dies (mit Aluminiumoxid beschichtete, extrem verschleißfeste und temperaturstabile Wolframstahlmatrizen) und einem composite glass wool / granular glass die pad (Verbundglaswolle/Granulatglas Formkissen), einem damals innovativen Schmier- und Trennsystem, das Temperatur und Reibung im Orifice Bereich - dem engsten, geometrisch definierenden Durchtrittskanal der Extrusionsmatrize - stabilisierte. Die entscheidende Botschaft des Reports lautet daher: Wir haben ein Werkzeug- und Schmierkonzept gefunden, das reproduzierbar hochpräzise Titanextrusionen ermöglicht. Dies war 1962 ein technologischer Durchbruch. Die Versuche zu 'Improved Methods for the Production of Titanium Alloy Extrusions' fanden im Rahmen eines Forschungsprogramms der United States Air Force zur Optimierung der Extrusionstechnologie für Titanlegierungen statt. Der Bericht wurde von Murray H. Levine bei der Republic Aviation Corporation verfasst, in Zusammenarbeit mit dem Manufacturing Technology Laboratory der Aeronautical Systems Division auf der Wright Patterson Air Force Base in Ohio. In den frühen 1960er Jahren investierte die amerikanische Luftfahrtindustrie massiv in die Entwicklung neuer Titanlegierungen und deren Verarbeitung, da Titan aufgrund seiner hohen spezifischen Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Temperaturstabilität zu einem Schlüsselwerkstoff für Flugzeuge, Raketen und Hochgeschwindigkeitsprogramme geworden war.Der Report dokumentierte Fortschritte in der Warmextrusion von Titanlegierungen, darunter optimierte Temperatur und Druckprofile, verbesserte Schmier und Werkzeugsysteme sowie Erkenntnisse zur Mikrostrukturentwicklung während des Extrusionsprozesses. Diese Arbeiten waren für die Air Force von strategischer Bedeutung, da Republic Aviation Titanbauteile für Flugzeuge wie die F 105 Thunderchief und andere Hochleistungsprogramme fertigte. Der Bericht gehörte damit zu den zentralen technischen Dokumenten der amerikanischen Titanverarbeitung im Luftfahrtbereich.Das vorliegende Exemplar stammt aus der technischen Bibliothek der Metallgesellschaft AG in Frankfurt am Main, die den Report aufgrund seiner doppelten Relevanz sowohl werkstoffkundlich als auch verfahrenstechnisch erschloss: als Literatur zur Extrusion von Titanlegierungen (DK?669.295.6:621.979.25) und als verfahrensorientierte Dokumentation zur Metallextrusion mit Schwerpunkt Titan (DK?621.979.25:669.295.6). Diese Klassifikationen zeigen, dass der Band in der MG praktisch genutzt wurde - sowohl in der Legierungsentwicklung als auch in der Fertigungstechnik. Die Metallgesellschaft war in dieser Zeit international in die Metallurgie reaktiver Metalle eingebunden, über Tochtergesellschaften wie Lurgi und über ihre Beteiligung an der Degussa, und sie verfolgte deshalb die amerikanische Forschung zu Titanlegierungen als Konkurrentenwissen. Der Report bot der MG ein technisches Benchmarking gegenüber den führenden US Verfahren und war ein wichtiges Medium im internationalen Wissensaustausch der frühen Titanindustrie. |
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