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Histoire de la science et des techniques de l'aluminium et ses développements industriels. Volume I: Le Passe
Histoire de la science et des techniques de l'aluminium et ses développements industriels. Volume I: Le Passe
| Bestellnummer | 158397 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Ferrand, Louis |
| Titel | Histoire de la science et des techniques de l'aluminium et ses développements industriels. Volume I: Le Passe |
| Untertitel | - |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1960 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Largentière, Humbert et Fils |
| Seiten | 643 S. |
| Format | 8° , Ln. |
| Gewicht (Gramm) | 900 |
| Sprache | Französisch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Band I beschäftigt sich mit der Geschichte der wissenschaftlichen Entdeckung und den Anfängen der industriellen Entwicklung von Aluminium. Zur Geschichte: In der Antike waren die chemischen Eigenschaften der Verbindungen (Alaun/Tonerde) bekannt, jedoch nicht das metallische Element selbst. Im Gegensatz zu Gold, Silber oder Kupfer kommt Aluminium in der Natur niemals rein (gediegen) vor. Es verbindet sich extrem stark mit Sauerstoff und anderen Elementen, meist zu Aluminiumoxid (in Bauxit). Der römische Geschichtsschreiber Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) hatte in seiner "Historica naturalis" den natürlichen Alaunstein (Verbindung aus Aluminium und Schwefel) als "Alumen" bezeichnet. Die daraus gewonnenen Salze wurden schon um 1000 v. Chr. von den Ägyptern, dann von den Griechen und auch im alten China genutzt. Man verwandte sie als Beizmittel zum Färben (um Farben auf Stoffen haltbar zu machen), in der Medizin als blutstillendes Mittel (bei Wunden und als Adstringens), zur Wasserreinigung (Bindung von Schwebstoffe in trübem Wasser), als feuerfeste Beschichtung für hölzerne Befestigungsanlagen. Während der kommenden Jahrhunderte blieb dann die Verwendung des Alauns (eingedeutscht von "Alumen") auf die Verbreitung als Gerbmittel und blutstillendes Medikament beschränkt blieb. Erst 1754 identifizierte der deutsche Chemiker Andreas Sigismund Marggraf Tonerde (Aluminiumoxid) als Basis eines unbekannten Elements. 1807 prägte Sir Humphry Davy den Namen "Aluminium". Hans Christian Ørsted gelang 1825 die erste Reduktion von Aluminiumchlorid zu Aluminium. Der deutsche Chemiker Friedrich Wöhler verbesserte das Verfahren 1827 und 1845, wodurch er die Eigenschaften (geringe Dichte) bestimmen konnt. Der französische Chemiker Henri Étienne Sainte-Claire Deville entwickelte 1854 das erste kommerzielle Verfahren, das Natrium statt Kalium nutzte. Aufgrund der hohen Produktionskosten war Aluminium in dieser Zeit teurer als Gold und wurde für Schmuck und Kunstgegenstände verwendet. Napoleon III. nutzte es für Bestecke für Ehrengäste, während andere von Gold aßen. Die Spitze des Washington Monument (1884) wurde aus Aluminium gefertigt, um dessen Exklusivität zu zeigen. Der Wendepunkt: Hall-Héroult-Verfahren (1886). Der Durchbruch gelang unabhängig voneinander durch Charles Martin Hall (USA) und Paul Héroult (Frankreich) im Jahr 1886. Durch die Schmelzflusselektrolyse von Aluminiumoxid in Kryolith wurde die Produktion günstig und industriell nutzbar. Fast gleichzeitig (1887) entwickelte Carl Josef Bayer das Verfahren zur Gewinnung von reinem Aluminiumoxid aus Bauxit. Das Buch bietet einen detaillierten Einblick in diese frühen Phasen der Aluminiumgewinnung und -nutzung, von den wissenschaftlichen Grundlagen bis hin zu den ersten industriellen Anwendungen. |
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