Krasitschkowa, Nadezhda A. und Iwan Nikolajewitsch Lenkow
Titel
Herstellung von Stanzwerkzeugen aus Kunststoffen [in russischer Sprache]
Untertitel
-
Auflage
-
Erscheinungsjahr
1961
Ort, Verlag/ Hersteller
Moskau, Leningrad, Verlag Mashgiz
Seiten
235 S.
Format
8° , Halbleinen
Gewicht (Gramm)
400
Sprache
Russisch
Zustand
gebraucht; gut
Beschreibung
Ehemaliges Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen..Das Buch befasst sich mit der Substitution von Metallen durch Kunststoffe (wie z.B. Epoxidharze oder Polyurethane) bei der Fertigung von Stanz- und Umformwerkzeugen. Dieses Verfahren wird genutzt, um Kosten zu senken und die Durchlaufzeiten im Werkzeugbau zu verkürzen, insbesondere bei der Fertigung von Kleinserien oder Prototypen. Forschungsschwerpunkte: - Eigenschaften von Kunststoffen für den Einsatz in Stanzwerkzeugen. - Konstruktive Gestaltung von kunststoffgebundenen Werkzeugkomponenten. - Technologische Abläufe bei der Herstellung (Gießen, Schichten). Das Buch erschien ursprünglich im Russischen und wurde in verschiedene Sprachen des damaligen Ostblocks übersetzt (z.B. ins Deutsche im Verlag Technik Berlin, ca. 1960er Jahre), da diese Technologien dort zur Materialeinsparung intensiv erforscht wurden. Die Arbeit ermöglichte den Übergang von rein metallischen Werkzeugen zu Hybrid- oder Kunststofflösungen in spezifischen Anwendungsgebieten. Die praktische Relevanz: -Beschleunigung der Produktion (durch das Gießen von Kunststoffkomponenten (meist Epoxidharze) konnten komplexe Stempel- und Matrizenformen wesentlich schneller hergestellt werden als durch das zeitaufwendige Fräsen und Schleifen von gehärtetem Stahl). - Kostensenkung bei Kleinserien: für die Fertigung von Prototypen oder geringen Stückzahlen (z. B. in der Automobil- oder Luftfahrtindustrie) waren Stahlwerkzeuge oft unwirtschaftlich. Kunststoffwerkzeuge boten hier eine kostengünstige Alternative, da der Material- und Bearbeitungsaufwand sank. - Materialeinsparung: In der Nachkriegswirtschaft (besonders in der UdSSR und der DDR) war hochwertiger Werkzeugstahl knapp. Die Forschung zeigte Wege auf, Stahl durch "Plaste" zu ersetzen, ohne die Präzision bei der Blechumformung zu verlieren.- Gewichtsreduzierung: Kunststoffwerkzeuge sind deutlich leichter als ihre Pendants aus Massivstahl, was das Handling und den Werkzeugwechsel in den Pressen vereinfachte und die Belastung der Maschinen reduzierte.
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