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Heft 15: Otto Haxel, Energiegewinnung aus Kernprozessen / Max Wolf, Gegenwartsprobleme der energiewirtschaftlichen Forschung.
Heft 15: Otto Haxel, Energiegewinnung aus Kernprozessen / Max Wolf, Gegenwartsprobleme der energiewirtschaftlichen Forschung.
| Bestellnummer | 169674 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hg.), |
| Titel | Heft 15: Otto Haxel, Energiegewinnung aus Kernprozessen / Max Wolf, Gegenwartsprobleme der energiewirtschaftlichen Forschung. |
| Untertitel | - |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1953 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Köln: Westdeutscher Verlag, |
| Seiten | 90 Seiten; 24 cm |
| Format | Broschiert |
| Gewicht (Gramm) | 300 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt.Haxel beschreibt die physikalischen Grundlagen der Energiegewinnung aus Kernprozessen – von der Sonnenfusion über die Geschichte der Uran-Spaltung bis zu den technischen Voraussetzungen kontrollierter Kettenreaktionen. Wolf ergänzt dies durch eine Analyse der energiewirtschaftlichen Lage der frühen 1950er Jahre und diskutiert die strukturellen Herausforderungen der Energieversorgung in einer Zeit wachsender industrieller Nachfrage. Die Kombination aus einem führenden Kernphysiker (Haxel) und einem energiewirtschaftlichen Experten (Wolf) macht Heft 25 zu einem klaren Zeitdokument der frühen bundesdeutschen Forschungs- und Energiepolitik. Otto Haxel (1909–1998) war einer der prägenden deutschen Kernphysiker, Professor in Göttingen und Heidelberg, Mitentwickler des Schalenmodells des Atomkerns und später auch in der Umweltphysik aktiv.Sein Beitrag im Heft ist eine allgemeinverständliche, aber fachlich präzise Darstellung der Kernprozesse, die die Energiegewinnung ermöglichen – ein typischer Text der frühen Nachkriegszeit, als die friedliche Nutzung der Kernenergie gerade erst begann. Dr.-Ing. Dr. jur. Max Wolf war zu dieser Zeit als technisches Vorstandsmitglied der Wirtschaftsberatung AG Düsseldorf tätig und befasste sich intensiv mit der Effizienz von Energiesystemen sowie der mathematischen Erfassung von Stromnetzbelastungen. In seinem Beitrag analysierte Wolf die strukturellen Herausforderungen der Energieversorgung im beginnenden deutschen Wirtschaftswunder. Er plädierte dafür, die Energiepolitik nicht mehr rein empirisch zu betreiben, sondern durch mathematisch-technische Forschung abzusichern. Zu den Schwerpunkten gehörten: Die methodische Untersuchung von Verbrauchsschwankungen (Grundlage seiner späteren Arbeiten zu Belastungskurven). Die Effizienzsteigerung und wirtschaftliche Optimierung konventioneller Energiesysteme im direkten Vergleich und Zusammenspiel mit neuen Technologien (wie der aufkommenden Kernkraft). Damit paßte sein Text in die Lage der frühen 1950er Jahre: Kohleknappheit, Elektrifizierung, Netzausbau, neue Kraftwerkstechniken, erste Überlegungen zur Kernenergie als langfristige Option. Weider ein Buch, das die Metalllgesellschaft als Vorwissen für das operative Geschäft benötigte: Für die Metallgesellschaft war das Heft damit ein strategisches Dokument: Es verband die physikalische Perspektive der Kernenergie (Haxel) mit der energiewirtschaftlichen Lageanalyse (Wolf). In einer Zeit, in der die Industrie nach neuen Energiequellen suchte, war dies ein Band, der die langfristigen technologischen Optionen und mögliche Geschäftsfelder sichtbar machte. |
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