• Buchankauf
  • de  Sprache
  •  Kundenlogin
    • Kundenlogin
      • Konto erstellen
      • Passwort vergessen?
  •  Merkzettel
  •  Buchankauf
Versandantiquariat Schürmann und Kiewning-Logo
  • Ihr Warenkorb
    0,00 EUR
    • Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
  • Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
  • Bücher
    • Bücher anzeigen
    • Drucke des 18. Jahrhunderts
    • Drucke des 19. Jahrhunderts
    • Drucke des 20. Jahrhunderts
    • Fach- und Sachbücher
    • Notenblätter
    • Varia
    • Zeitschriften
    • Bücher anzeigen
  • Büchernachlässe / Kataloge
    • Büchernachlässe / Kataloge anzeigen
    • Lieferung Nr. 1
    • Lieferung Nr. 2
    • Lieferung Nr. 3
    • Büchernachlässe / Kataloge anzeigen
  • Themen
    • Themen anzeigen
    • Arbeiterbewegung
    • Ästhtetik
    • Wirtschaft und Recht
    • Themen anzeigen
  • Weitere
    Startseite » Büchernachlässe / Kataloge » Lieferung Nr. 3 » Flüssigkeitsbehälter. 2 Bücher. Bd. 1: Grundlagen, Bd. 2: Bauwerke.
    Flüssigkeitsbehälter. 2 Bücher. Bd. 1: Grundlagen, Bd. 2: Bauwerke.
    (Art.Nr.: 169941)
    (Art.Nr.: 169941)
    wishlist Auf den Merkzettel

    Flüssigkeitsbehälter. 2 Bücher. Bd. 1: Grundlagen, Bd. 2: Bauwerke.

    Lieferzeit:
    ca. 3-4 Tage ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
    Lagerbestand: Stück
    Medium: Bücher
    Zustand: gebraucht; aktzeptabel
    Ort/Verlag/Hersteller: Berlin : Verlag Ernst & Sohn
    Jahr: Bd.1: 1980, Bd.2: 1982
    Umfang/Format: 290 S.; 50 Ill., zahlr. graph. Darst. / 376 S.; zahlr. Ill. u. graph. Darst.
    Einband: Gewebe, unbekannter Einband
    ISBN: 9783433008775
    Person/ Körperschaft: Hampe, Erhard
    Urpsrungsland: DE
    NEU
    50,00 EUR

    inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand

    Frage zum Produkt
    • Beschreibung
    Beschreibung
     
    Bestellnummer169941
    ISBN / EAN9783433008775
    Person / KörperschaftHampe, Erhard
    TitelFlüssigkeitsbehälter. 2 Bücher. Bd. 1: Grundlagen, Bd. 2: Bauwerke.
    Untertitel-
    Auflage-
    ErscheinungsjahrBd.1: 1980, Bd.2: 1982
    Ort, Verlag/ HerstellerBerlin : Verlag Ernst & Sohn
    Seiten290 S.; 50 Ill., zahlr. graph. Darst. / 376 S.; zahlr. Ill. u. graph. Darst. 
    FormatGewebe, unbekannter Einband
    Gewicht (Gramm)2000
    SpracheDeutsch
    Zustandgebraucht; aktzeptabel
    BeschreibungEhem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Bände verzogen. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Erhard Hampe arbeitete nach seiner Promotion ab 1955 in der zentralen Forschungsstelle im Großbetrieb ‚Ingenieurtiefbau Brandenburg'. Ab 1959 war er dann u. a. einer der leitenden Ingenieure beim Bau des ersten Kernkraftwerks der DDR bei Rheinsberg. Später unterrichtete er an der Hochschule für Bauwesen in Cottbus Technische Mechanik und ab 1963 lehrte er als ordentlicher Professor an der HAB Weimar Stahlbeton und Massivbau. Bereits in Brandenburg ging es Mitte der 1950er Jahre um die Lösung massiver statischer Probleme beim Wiederaufbau der schweren Industrie. Hampe forschte dort an neuen Berechnungsmethoden für dichte und extrem belastbare Großstrukturen. Sein Spezialgebiet: Fundamente, Großbauten der Schwerindustrie, Brücken und die Errichtung von massiven Industrieanlagen. Vom Tiefbau zum Kernkraftwerk. Bei dieser Arbeit war er so erfolgreich, dass er bereits 1959 einer der leitenden Ingenieure des ersten DDR-Kernkraftwerks in Rheinsberg wurde. Auch dort ging es u. a. wieder um absolut dichte, massive Behälterbauten zum Schutz vor flüssigen und gasförmigen Medien. Bei alledem war u. a. die Statik von Silos und Behältern Hampes Spezialgebiet: die ‚Flüssigkeitsbehälter' unseres Buches sowie hohe Industrieschornsteine und Silos zählen im Bauwesen zu den "Ingenieurbauten". Sie ragen zwar in die Höhe (wie ein Hochbau), werden statisch aber völlig anders berechnet, weil sie enorme dynamische Lasten im Inneren tragen müssen (Zugspannungen durch Flüssigkeiten). Hampe sammelte sein Wisssen in zwei Bänden: während Band 1 die hochkomplexen Berechnungen von Flüssigkeitsdrücken, Wellenbewegungen (z. B. bei Erdbeben) und Dichtigkeit im Betonbau lieferte, zeigte Band 2 reale, monumentale Ausführungen. Das waren: (1) zylindrische Behälter (Die klassischen Riesenrundbecken): Hier ging es um Klär- und Sedimentationsbecken für die industrielle Abwasserreinigung sowie um Rohöltanks. Hampe zeigte detailgenau, wie die Wand-Boden-Verbindungen betoniert werden mußten, damit der enorme radiale Druck der Flüssigkeit die Betonwand nicht vom Fundament abriß. (2) Rechteck- und Mehrzellenbehälter: Das sind die typischen, oft unterirdischen Großspeicher für die chemische Industrie oder Wasserwerke. Weil gerade Ecken bei Beton unter Flüssigkeitsdruck extrem rissanfällig sind, liefert Hampe hier die Konstruktionsdetails für die innere Bewehrung (den Stahl im Beton). (3) Kugelbehälter und Sonderformen aus Beton: Hier wird es für die MG besonders spannend. Es geht um Gasometer oder Tanks für verflüssigte Gase. Hampe zeigt, wie man doppelschälige Betonbehälter baut, um auch kryogene (tiefgekühlte) oder hochexplosive Medien sicher einzuschließen. (4) Hochbehälter. Ein großes Kapitel widmet sich Wassertürmen und hochgelegenen industriellen Prozessflüssigkeitsspeichern. Hier analysiert Hampe nicht nur den Flüssigkeitsdruck von innen, sondern die enormen Windlasten von außen und die Standfestigkeit des Turmschafts bei Erdbeben. Die beiden Bände erschienen 1980 und 1982. Dies waren Zeiten gereizter Systemdivergenzen: Afghanistan, Nato-Doppelbeschluß. Polenkrise. Aber der Austausch von Gütern, Technik und Wissen funktionierte unbeeindruckt. Die Bundesrepublik blieb der wichtigste westliche Handelspartner der DDR. Zugleich blieb die UdSSR ein Schlüsselmarkt für Energie- und Großanlagen Großprojekte (Gas, Chemie, Metallurgie). Die bundesrepublikanische Politik wünschte diese Geschäfte und begleitete sie durch Bürgschaften: sie galten systempolitisch als Stabilitätsanker. Und die MG und ihre Lurgi waren mitten im Geschäft. Die DDR war bei ihrer Energieversorgung von der heimischen Braunkohle abhängig. Um daraus Stadtgas und Treibstoffe zu gewinnen, nutzte u. a. das Gaskombinat "Schwarze Pumpe" in der Niederlausitz das sogenannte Lurgi-Druckvergasungsverfahren. In den 1980er-Jahren war Lurgi als Lizenzgeber und Modernisierungspartner in der DDR unverzichtbar, um die gigantischen Gaserzeugungsanlagen effizienter zu machen und Umweltschutztechnologien (wie Gaswaschanlagen) nachzurüsten. Etwa 85 % des gesamten DDR-Stadtgases stammten aus diesen Lurgi-basierten Prozessen. In den 1980er-Jahren wickelte Lurgi zugleich Großaufträge mit Moskau ab. Eines dieser Projekte war der Bau von Anlagen zur Gasentschwefelung und Erdgasaufbereitung in Sibirien und der Region Astrachan. Die Sowjetunion exportierte im Zuge der Erdgas-Röhren-Geschäfte massiv Gas in den Westen, benötigte aber die westliche Spitzentechnologie der Lurgi (wie die Purisol- oder Rectisol-Verfahren), um das extrem schwefelhaltige Rohgas überhaupt transport- und verkaufsfähig zu machen. Diese Aufträge hatten z.T.ein Volumen von mehreren hundert Millionen D-Mark. Da Hampe in seinen zwei Bänden das dortige ingenieurtechnische Wissen in Sachen Behälterbau und deren Statik präsentierte, verhalf der "Verdiente Techniker der DDR" (1974) den Frankfurter Planern zu einem tieferen Verständnis der Baustandards des Ostblocks. Und diese westliche Kenntnis des sozialistischen Umgangs mit Anlagentechnik und -bau war im Osten offenbar gewünscht. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im West-Berliner Verlag Ernst & Sohn waren die Bücher in der DDR bereits erschienen (im VEB Verlag für Bauwesen, Berlin/Ost, 1979/1981). Der West-Verlag Ernst war ein bundesweit renommierter Fundort für Fachliteratur im Bauingenieurwesen im deutschsprachigen Raum. Und er hatte traditionell engen Kontakt nach Osten: war auf der Leipziger Buchmesse vertreten und beobachtete mit Kaufinteresse den Markt der DDR-Publikationen. Dabei war ein wichtiger ‚Partnerverlag' der genannte ‚Verlag für Bauweise', der mit seinen Lizenzverkäufen politische Vorgaben abarbeitete: die DDR-Ökonomie brauchte Devisen und sie war interessiert an der Verbreitung ihres technischen Wissens als Demonstration sozialistischer Leistungsstärke und als Voraussetzung für Zusammenarbeit bei technischen Projekten.


     

    Kundenrezensionen

    Leider sind noch keine Bewertungen vorhanden. Seien Sie der Erste, der das Produkt bewertet.

    Sie müssen angemeldet sein um eine Bewertung abgeben zu können. Anmelden

    Kategorien
    • Drucke des 18. Jahrhunderts
    • Drucke des 19. Jahrhunderts
    • Drucke des 20. Jahrhunderts
    • Fach- und Sachbücher
    • Notenblätter
    • Varia
    • Zeitschriften

    Kontakt

    Schürmann und Kiewning GbR

    Vertrettungsberechtigte Gesellschafter:

    Kiewning, Vincenzo und Schürmann, Daniel

    Lerchenweg 16, D-34311 Naumburg

    Telefon: +49 (0) 5625 8429688

    E-Mail: mail@bluebib.de

    Rechtliches

    Impressum

    Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

    Datenschutzerklärung

    Widerrufsrecht und Muster-Widerrufsformular

    Hersteller/EU Verantwortliche Person

    Kauf Widerrufen

    Vertrag Widerrufen
    Widerrufsbelehrung

    Weiteres ...

    Häufig gestellte Fragen (FAQs)

    Versand-und Zahlungsbedingungen

    Autor*innen ABC

    Shopsoftware by Gambio.de © 2025
    {{#title}}
    {{title}}
    {{/title}}
    {{{items.src}}}
    {{#showButtons}}
    {{#buttons}} {{/buttons}}
    {{/showButtons}}
    {{#content}}
     

    {{.}}

    {{/content}}
    {{#content}}
     

    {{{.}}}

    {{/content}}