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Die Schmelzöfen der Eisen-, Stahl- und Metallgießerei. Eine hauptsächlich für Maschinenbauer und Gewerbetreibende bearbeitete und durch einfache Ausführungsbeispiele erläuterte Darstellung der wichtigeren Einrichtungen, Verfahren und Betriebsstoffe der Sc
Die Schmelzöfen der Eisen-, Stahl- und Metallgießerei. Eine hauptsächlich für Maschinenbauer und Gewerbetreibende bearbeitete und durch einfache Ausführungsbeispiele erläuterte Darstellung der wichtigeren Einrichtungen, Verfahren und Betriebsstoffe der Sc
| Bestellnummer | 169838 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Stadtmüller, Hugo |
| Titel | Die Schmelzöfen der Eisen-, Stahl- und Metallgießerei. Eine hauptsächlich für Maschinenbauer und Gewerbetreibende bearbeitete und durch einfache Ausführungsbeispiele erläuterte Darstellung der wichtigeren Einrichtungen, Verfahren und Betriebsstoffe der Schmelzerei. |
| Untertitel | - |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1916 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Karlsruhe und Leipzig: Friedrich Gutsch Verlag |
| Seiten | IX, 235 Seiten, mit 167 Textabbildungen und Rechenbeispielen. |
| Format | 25 cm, Hardcover/Pappeinband |
| Gewicht (Gramm) | 800 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Mit dem Erscheinungsjahr des Buches befinden wir uns ein Jahr vor der Gründung des ‚Metallurgischen Laboratoriums' der damaligen ‚Metallbank und Metallurgischen Gesellschaft'. Hier hatten der Chemiker Dr. Conway Freiherr von Girsewald und der Metallograph Johan Czochralski im Sommer 1917 den Auftrag, das Lagermetall-Geschäft ‚weiterzuentwickeln'. Zum fünfzigjährigen Firmenjubiläum (1931) schrieb der damalige Essener Wirtschaftshistoriker Walther Däbritz in seiner Denkschrift dazu: "Auf Anregung von Alfred Merton und Dr. Alfred Petersen wurde unter des Letzteren Leitung begonnen, die technischen Organisationen der Metallbank auch nach der Forschungsseite hin stärker auszubauen, weil sich die Notwendigkeit einer solchen Ergänzung sowohl bei der industriellen als auch bei der Patent-Verwertungstätigkeit gezeigt hatte". ( Däbritz, Fünfzig Jahre Metallgesellschaft 1881 - 1931, S. 230) Die neuen Mitarbeiter waren ausgewiesene Spezialisten: von Girsewald (1876-1955) war als Chemiker Honorarprofessor an der Universität Frankfurt, Czochralski (1885-1953) wechselte als Kenner von Aluminium und Qualitätsprüfer von Metallen 1917 von der AEG Berlin nach Frankfurt. Sie brauchten in Sachen ‚Schmelzöfen der Eisen-, Stahl- und Metallgießerei Nachhilfe'. Und da war Stadtmüllers Einführung eine treffliche Lektüre. Der Autor war erfahrener Gießerei-Ingenieur und Fachlehrer. Er verstand es, theoretische Ofenbau-Physik so zu erklären, dass sie im industriellen Gewerbe direkt anwendbar war. In diesem Sinne gab sein Buch eine systematische Übersicht über alle damals relevanten Ofentypen: Kupolöfen für den Eisenguss, Tiegelöfen, Flammöfen sowie die damals aufkommenden frühen elektrischen Schmelzöfen. Stadtmüller erklärt die exakte Geometrie der Öfen, die Verbrennungsvorgänge, den Einsatz von Betriebsstoffen (Koks, Gas, Öl) und rechnet konkrete Beispiele für Ofenbeschickungen und Schmelzbilanzen vor. Den didaktischen Zweck des Kompendiums bestätigt auch seine Herkunft aus dem Friedrich Gutsch Verlag (Karlsruhe): ein badischer Fach- und Publikationsverlag, der eng mit den dortigen technischen Lehranstalten (wie dem weltberühmten Polytechnikum Karlsruhe) vernetzt war. |
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