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Determination of Tensile, Compressive, Bearing, and Shear Properties of Ferrous and Non-ferrous Structural Sheet Metals at Elevated Temperatures.
Determination of Tensile, Compressive, Bearing, and Shear Properties of Ferrous and Non-ferrous Structural Sheet Metals at Elevated Temperatures.
| Bestellnummer | 167942 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Melonas, John K. und J. Robert Kattus, |
| Titel | Determination of Tensile, Compressive, Bearing, and Shear Properties of Ferrous and Non-ferrous Structural Sheet Metals at Elevated Temperatures. |
| Untertitel | WADC Technical Report 56-340 - ASTIA DOCUMENT No. AD 131069 (= Southern Research Institute. September 1957. Materials Laboratory. Contracts AF 33(616)-2741. Contracts AF 33(616)-3224. Project No. 7360. Wright Air Development Center. Air Research and Development Command. United States Air Force. Wright Patterson Air Force Base, Ohio) |
| Auflage | - |
| Erscheinungsjahr | 1957 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Carpenter Litho & Prtg. Co. Springfield, O. |
| Seiten | 282 Seiten |
| Format | - |
| Gewicht (Gramm) | 540 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Im Inneren ohne Lesespuren. Buchschnitt an den Ecken leicht staubschmutzig, Sehr gut erhalten.Ein Projekt, das das "Materials Laboratory" (die Fachabteilung innerhalb der Air Force, die sich mit Werkstoffkunde befasste) in Auftrag gegeben und finanziert hatte. Dabei war 'Projekt 7360' die spezifische Forschungsnummer für die Entwicklung von Materialien für Hochgeschwindigkeits-Luftfahrzeuge. Der Staat wurde vertreten durch das Wright Air Development Center (WADC): Dies war damals das wichtigste Forschungs- und Entwicklungszentrum der US Air Force. Air Research and Development Command war dessen übergeordnete Behörde, die zu dieser Zeit die technische Überlegenheit im Kalten Krieg sichern sollte. Der Hintergrund. In den 1950er Jahren stand die US-Luftwaffe vor einem massiven technologischen Problem: dem Überschallflug. Der Forschungsauftrag an Kattus und Melonas war die direkte Antwort auf die physikalischen Herausforderungen dieser Ära. Beim Flug mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit (Mach 1, Mach 2 oder höher) entsteht durch die Luftreibung an der Außenhaut des Flugzeugs extreme Hitze. Herkömmliche Metalle verloren unter diesen Bedingungen ihre Stabilität. Die Entwickler der Luftwaffe mussten genau wissen, wie sich Konstruktionsbleche bei großer Hitze (ca. 650 Grad Celsius) verhalten, um Abstürze durch Materialversagen zu vermeiden. In dieser Zeit entwickelte die Air Force die berühmten Century-Fighter (wie die F-100 Super Sabre oder F-104 Starfighter) und den Überschallbomber B-58 Hustler. Diese Flugzeuge benötigten neue Legierungen, deren mechanische Eigenschaften (Zug, Druck, Scherung) erst durch Studien wie die von Kattus und Melonas validiert werden mussten. Gleichzeitig war die Luftwaffe für die frühen Raketenprogramme (wie Atlas oder Titan) und das Hyperschall-Forschungsflugzeug X-15 zuständig. Die Daten aus dem Forschungsauftrag waren auch hier die Voraussetzung, um die Belastungen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre oder beim Start zu berechnen. Mit alledem lieferte die Forschung von Kattus und Melonas die "Gebrauchsanweisung" für die Metalle, aus denen die moderne Jet-Ära gebaut wurde. Die Frankfurter Metallgesellschaft fügte den Band wenige Monate nach dem Erscheinen (im August 1958) in ihre ‚Literarische Abteilung' ein. Es gab dringenden Lektürebedarf: die Metallgesellschaft hatte 1897 die Metallurgische Gesellschaft als Tochterunternehmen gegründet. Deren Aufgabe: Anlagenbau & Verfahrenstechnik, Patentverwaltung, Ingenieurdienstleistung. 1958 hatte sich ‚Lurgi' (Akronym: Metal(lurgi)sch) u. a. mit dem Problem der Materialauswahl bei Extrembedingungen zu beschäftigen. Man baute in dieser Zeit Anlagen zur Röstung von Erzen und zur Kohlevergasung. In diesen Prozessen herrschen extreme Temperaturen und Drücke. Die Daten über die Lochleibungs- und Schereigenschaften von Blechen bei über 600 °C halfen den Ingenieuren, Druckbehälter und Halterungen so zu konstruieren, dass sie sich nicht verformten oder rissen. Die mütterliche Metallgesellschaft handelte nicht nur mit Rohstoffen, sondern sie entwickelte über weitere Töchter (u. a. die Vereinigten Deutschen Metallwerke) auch eigene Legierungen. Die Forschungsergebnisse aus Alabama dienten als Benchmark, um eigene europäische Werkstoffe mit den US-amerikanischen Standards (wie 17-7 PH Stahl) zu vergleichen und zu optimieren. Und in diesem Zusammenhang war entscheidend: da Lurgi auch Verfahrenstechniken für die Gewinnung von Leichtmetallen wie Titan und Magnesium entwickelte, waren die mechanischen Kennwerte aus dem Bericht essenziell, um den Kunden (Flugzeugherstellern) genau sagen zu können, wie stabil die mit Lurgi-Technik verarbeiteten Metalle in der Praxis (z. B. im Triebwerk) bleiben. |
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