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Das Schleifen, Polieren, Färben und künstlerische Verzieren des Marmors, wie auch aller anderen Steinarten, welche zu Monumenten, Säulen, Statuen, Büsten, Wandbekleidungen, Kamineinfassungen, Tisch- und Altarblättern, Konsolen, Vasen, Urnen, Tabaksbüchsen
Das Schleifen, Polieren, Färben und künstlerische Verzieren des Marmors, wie auch aller anderen Steinarten, welche zu Monumenten, Säulen, Statuen, Büsten, Wandbekleidungen, Kamineinfassungen, Tisch- und Altarblättern, Konsolen, Vasen, Urnen, Tabaksbüchsen
| Bestellnummer | 169766 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Weber, Martin |
| Titel | Das Schleifen, Polieren, Färben und künstlerische Verzieren des Marmors, wie auch aller anderen Steinarten, welche zu Monumenten, Säulen, Statuen, Büsten, Wandbekleidungen, Kamineinfassungen, Tisch- und Altarblättern, Konsolen, Vasen, Urnen, Tabaksbüchsen, Uhrgehäusen, Briefbeschwerern u.s.w. verarbeitet werden. Nebst Mitteilung vorzüglicher Vorschriften zur Darstellung des Stucco lustro, des Gips- und andern künstlichen Marmors, des emaillierten Schiefers, der emaillierten Lava; zur Anfertigung der Marmorfurniere; zur nachhaltigen Entfernung von Flecken aus Marmor; zur Bereitung gut haftender und dauerhafter Marmorkitte, wie auch von schützenden Anstrichen für marmorne Gegenstände, welche der Witterung ausgesetzt sind u.s.w. Für Künstler und Techniker, namentlich Architekten, Bild- und Steinhauer, Stuckateure u.s.w. |
| Untertitel | (= Neuer SchauPlatz der Künste und Handwerke. Mit Berücksichtigung der neuesten Erfindungen; 82. Band: Weber, Schleifen, Polieren, Färben und künstliches Verzieren des Marmors) |
| Auflage | 4. Auflage |
| Erscheinungsjahr | 1895 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Weimar: Verlag Bernhard Friedrich Voigt |
| Seiten | X, 133 Seiten |
| Format | 17 cm, Halbleinen |
| Gewicht (Gramm) | 300 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Martin Webers Handbuch war im späten 19. Jahrhundert die absolute Rezept- und Verfahrensbibel für Steinmetze und Stuckateure. Es dokumentiert die Hochphase des Historismus, in der Luxusgegenstände, Prachtbauten und Gründerzeitvillen massiv mit echtem oder täuschend echtem künstlichen Marmor (Stucco lustro) verziert wurden.Für die Metallgesellschaft (MG) hatte dieses Buch von 1895 eine handfeste mineralogische und kaufmännische Bedeutung: Die MG handelte nicht nur mit reinen Metallen, sondern besaß und vermittelte auch Grubenrechte für Erze und Industriemineralien. Magnesiumverbindungen, Alaun, Blei- und Zinkoxide sowie spezifische Erden fielen bei ihren bergbaulichen Aktivitäten an. Genau diese Stoffe waren die chemischen Hauptzutaten für die in Webers Buch beschriebenen Rezepte zur Herstellung von Marmorkitten, künstlichem Stuckmarmor und den Beizen zum künstlichen Einfärben von Steinen. Die Handelsabteilung der MG nutzte das Buch, um den exakten Materialbedarf der boomenden Steinmetz- und Bauchemiebranche des Kaiserreichs zu analysieren. |
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