gebraucht; gut - Ausg. Bibliotheksexemplar; innen die üblichen Stempel und Vermerke - Ambrosius von Mailand lebte von 339 - 397 (?). Nach einer Karriere als Jurist in der weströmischen Administration und als Verwaltungschef der Provinzen Ämilien und Ligurien wurde er ungetauft zum Mailänder Bischof gewählt - in einer Zeit, in der sich Trinitarier und Arianer um die Verbindlichkeit der Nicäischen Konzilsbeschlüsse (325) stritten. Ambrosius war entschiedener Anhänger der Dreifaligkeitslehre. Und er sorgte gegen Interessen der weströmischen Administration in Mailand für deren Alleingeltung. Er war zugleich erfolgreicher Glaubenlehrer: er überzeugte den bekennenden Manichäer Augustinus von Thagaste sich per Taufe in den Schoß der Kirche zu begeben und dort als Augustinus einer der spätantiken Kirchenväter zu werden. Nach seinem Tod wurde er als Heiliger verehrt: dieser Verehrungsmodus war in seiner Zeit Sache der vor Ort Gläubigen. Nach regionalen Regelungen in der karolingischen Zeit, machte sich erst im 13. jahrhunderte der Papst zum Herrn des Verfahrens (Alexander III). 1295 verlieh ihm Bonifazius VIII den Ehrentitel Kirchenvater.