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Ausführliche Anleitung für die Herstellung und Verwendung von Kunstholz respektive Steinholz aus verschiedenen Rohmaterialien und billigen Abfallstoffen. Geeignet für viele Zwecke! Speziell für fugenlose Fußböden. Bester hygienischer Belag! Schwamm- und F
Ausführliche Anleitung für die Herstellung und Verwendung von Kunstholz respektive Steinholz aus verschiedenen Rohmaterialien und billigen Abfallstoffen. Geeignet für viele Zwecke! Speziell für fugenlose Fußböden. Bester hygienischer Belag! Schwamm- und F
| Bestellnummer | 169749 |
| ISBN / EAN | - |
| Person / Körperschaft | Müller, Karl |
| Titel | Ausführliche Anleitung für die Herstellung und Verwendung von Kunstholz respektive Steinholz aus verschiedenen Rohmaterialien und billigen Abfallstoffen. Geeignet für viele Zwecke! Speziell für fugenlose Fußböden. Bester hygienischer Belag! Schwamm- und Feuersicher! "Ein stummer Lehrer". |
| Untertitel | / Herausgeber: Firma Karl Müller |
| Auflage | Dritte vermehrte Auflage |
| Erscheinungsjahr | 1908 |
| Ort, Verlag/ Hersteller | Magdeburg |
| Seiten | 199 S. |
| Format | 8° , gebundene Ausgabe |
| Gewicht (Gramm) | 200 |
| Sprache | Deutsch |
| Zustand | gebraucht; gut |
| Beschreibung | Ehem. Bibliotheksexemplar (Literarische Abteilung der Metallgesellschaft A.G., Frankfurt). Etikettierung am Buchrücken, Stempel und Vermerke auf dem Titelblatt. Innen sauber und ohne Anstreichungen.Eine Überraschung im Bestand der MG-Bibliothek: das Buch widmet sich unter barockem Titel dem sogenannten „Steinholz“ (auch bekannt als Magnesit-Estrich oder Sorelzement). Dieser Baustoff war Anfang des 20. Jahrhunderts eine echte Revolution: Er verband die Festigkeit von Stein mit der Elastizität und Fußwärme von Holz. Da er fugenlos verlegt wurde und als feuer- und schwammsicher galt, wurde er zum absoluten Lieblingsbelag für Krankenhäuser, Fabrikhallen, Kasernen, aber auch für die repräsentativen Kontorhäuser jener Epoche. Karl Müller beschreibt in seinem Buch als Praktiker ein extrem gefragtes Geheimwissen der damaligen Bauchemie: wie kann man aus billigen Abfallstoffen (wie Sägemehl, Holzmehl, Asbestfasern oder Talkum) unter Zugabe von Magnesiumchlorid und Magnesit einen steinharten, unbrennbaren Boden gießen. Für die Metallgesellschaft (MG) war diese Rezeptursammlung aus dem Jahr 1908 eine Geschäftsgrundlage: sie handelte weltweit mit Erzen, Mineralien und chemischen Vorprodukten. Magnesiumverbindungen und die dafür nötigen Salze fielen unter anderem als Nebenprodukte im Kali- und Bergbau an oder wurden über die konzerneigenen Chemie-Netzwerke vertrieben. Das Technische Labor und die Handelsabteilung der MG nutzten Müllers Anleitung, um die genauen industriellen Einsatzmöglichkeiten, Mischungsverhältnisse und Rohstoffqualitäten zu prüfen, die ihre Kunden für die damals boomende Steinholz-Bodenproduktion benötigten. |
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